Eingewöhnung – Bindung, Beziehung und Stabilität

Eine sichere Bindung bildet die Grundlage für jedes Lernen. Jedes Kind der Villa darf spüren: „Ich bin willkommen, ich bin wertvoll, ich werde gesehen und ich darf ich selbst sein.“

In unserer Arbeit sind Vertrauen, Respekt, Herzlichkeit, Offenheit und Wertschätzung die zentralen Werte. Diese setzen wir in der Arbeit konsequent sowohl mit euren Kindern, als auch mit euch Eltern und innerhalb des Teams um.

Die Grundlage bildet die Eingewöhnung. Sie prägt den Anfang eines gemeinsamen Weges voller Vertrauen und Zuwendung.

Wir lassen uns hierfür bewusst Zeit, um jedes Kind individuell kennenzulernen und ihm die Möglichkeit zu geben, in seinem eigenen Tempo bei uns anzukommen. Dabei handeln wir achtsam und feinfühlig, denn jedes Kind bringt seine ganz eigenen Erfahrungen, Bedürfnisse und Gefühle mit.

Eine feste Bezugsperson begleitet das Kind in dieser sensiblen Phase. Durch ihre konstante Anwesenheit und liebevolle Begleitung entsteht Sicherheit und Vertrauen – die Basis für ein gutes Ankommen.

Ein täglicher Austausch mit den Eltern ist für uns selbstverständlich. Gemeinsam besprechen wir die Fortschritte, Beobachtungen und Wünsche, um den Übergang so sanft wie möglich zu gestalten.

Die Eingewöhnung dauert in der Regel etwa sechs Wochen, kann aber – je nach Kind – auch kürzer oder länger ausfallen. Wir orientieren uns dabei stets an den Bedürfnissen des Kindes. Es gibt das Tempo vor, wir folgen aufmerksam.

Bevor es mit der Eingewöhnung los geht, erklärt eine der Fachkräfte Konzept und Ablauf bei einem Aufnahmegespräch und beantwortet offene Fragen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kennenlernens ist der Hausbesuch, der in der Woche vor Beginn der Eingewöhnung stattfindet.